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Dienstag, 10.10.2009

... Nach einem Wochende voller Kranksein, Krankenhaus, Elternhaus, Ärzten, Schwestern, usw...

Nun ein schöner Wochenbeginn

Die Mütze war ja letzte Woche bereits fertig. Und auch das dazu passende Schmuse- und Halstuch für Nick. Nur habe ich es nicht mehr geschafft, es Euch hier zu zeigen. Dafür aber jetzt.

Passend zur Mütze musste es einfach noch etwas dazu sein. Und Nick brauchte einen neuen "Nukelhalter" denn er schmeist ihn ständig in der Gegend rum. Das Tuch findet er aber richtig klasse. Dient es doch super der Augenabdeckung wenn "mann" müde ist oder einfach zum schnuffeln, spielen und kuscheln.

Das brauchte Nick auch ganz dringend. Denn Freitag morgen um 4 Uhr stieg seine Körpertemperatur auf einmal auf 40 °C an und er erbrach seine erste Milchmahlzeit morgens um 5 Uhr komplett. Als wir dann morgens zum Kinderarzt fuhren, meinte dieser, das Nick Anzeichen für einen Fiberkrampf zeigt. Und da er auch die Nahrung und Flüssigkeit verweigerte gings lieber ab ins Krankenhaus. Aber wohin??? Da ich das Uniklinikum Cottbus schon seit über 9 Jahren mit Phili regelmäßig besuche, wählte ich dieses. Zwar ist Cottbus ziemlich weit entfernt, aber es gibt da eines der sogenannten Ronald McDonald Elternhäuser in denen man ganz wundervoll untergebracht ist.

Somit fuhren wir am Freitag ins Carl-Thiem-Klinikum Cottbus. Dort wurde Nick sofort ein Tropf verpasst um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Für Nick war das alles ganz schlimm. Es passierten Dinge die er so garnicht mochte. Liegen, festhalten, allein schlafen, mal ohne mich sein. Aber, ich muss sagen, er ist ausgeglichener und kann seid dem WE auch mal ohne mich.

Bereits am Samstag wurde der Tropf abgemacht. Zwar wurde die Flexüle noch gelassen und sein schicker Kopfschlüppi auch aber das störte ja nicht weiter. Er fing wieder mit essen und trinken an und konnte somit gestern bereits wieder nach Hause entlassen werden.

Nick in seinem Bettchen. Am Samstag sah alles schon wider anders aus.

Und hier möchte ich mal etwas ausführlicher über das Elternhaus schreiben.Sicher geht Ihr ab und an mal zu McDonalds. Und sicher sind euch da auch mal die kleinen Geldspendehäuschen an den Kassen aufgefallen? (auf dem nächsten Bild auf der Bar steht so eins) Ja, genau für diese tollen Elternhäuser sind die Spenden gedacht. Und diese Gelder kommen auch wirklich da an, wo sie benötigt werden.

oben: Ein Teil der Gemeinschaftsküche des Elternhauses Cottbus

unten: eines von den 17 Appartements (in diesem Zimmer war ich untergebracht)


Ich kann Euch nur einen kleinen Teil des Hauses zeigen. Es gibt noch einen tollen Spielraum für die Kinder und Eltern, einen Waschraum mit Waschmaschinen und Trockner, einen Fernsehraum, und und und. Als das Haus eröffnet wurde war nur sehr wenig vorhanden. Gerade der Spielraum war noch sehr karg und mit wenig Spielzeug. Im Laufe der Zeit wurde es aber immer mehr.

Hier habe ich mal ein paar Fakten über das Elternhaus Cottbus

(vom Infozettel des Hauses)

Das Elternhaus für die Lausitz wurde am 1. Mai 2003
eröffnet. Es ist eins von 15 Ronald McDonald Häusern der McDonald´s Kinderhilfe. Hauptspender der Stiftung sind McDonald´s Deutschland Inc. und seine Franchise-Nehmer.

17 Familien bietet das Ronald McDonald Haus Cottbus ein Zuhause auf Zeit

20 Euro zahlt jede Familie pro Nacht für ihr Apartement. In den meisten Fällen werden die Kosten von den Krankenkassen erstattet.

5 Tage bleiben die Familien im Durchschnitt. Der längste Aufenthalt bisher dauerte über 8 Monate

2 Vollzeit-Mitarbeiter und 1 Teilzeit Mitarbeiter sind hauptamtlich im Elternhaus beschäftigt. Dazu kommen 13 ehrenamtliche Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit für die Familien schwer kranker Kinder da sind

646 Familien wohnten im Jahr 2008 im Elternhaus Cottbus

120000 Euro kostet der Betrieb des Hauses jährlich. Ein Drittel davon wird aus den Erlösen aus Übernachtungen finanziert, zwei Drittel ausschließlich aus Spenden.


Ronald McDonald Haus Cottbus, Leipziger Str. 48, 03048 Cottbus

Schirmherrschaft: Dagmar Frederic und Achim Mentzel

www.mcdonalds-kinderhilfe.org

Ich könnte noch so viel mehr darüber schreiben, aber das würde den Umfang sprengen, deshalb hier nur diese kleine Vorstellung, mit der ich zum Nachdenken anregen möchte. Wann immer ich mal zu McDonalds geh, gebe ich etwas Geld als Spende in das Häuschen hinein, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie sehr Eltern ein solches Haus brauchen. Wann immer ich im Elternhaus bin, versuche ich Dinge wie Toilettenpapier, Küchenrollen, ect. zu besorgen. Diese werden ständig gebraucht und stehen fast immer am Wunschbaum. Niemand muss, aber man tut es gern, auch wenn man wie ich nur begrenzte geldliche Mittel zu Verfügung hat.

Eine schöne Woche und viele liebe Grüße

püppiunterschrift1.jpg

Kommentare:

  1. Ich hoffe, dem kleinen Mann geht es wieder besser...irgendwie steht man immer Kopf, wenn die kleinen Mäuse krank sind.

    Ich wünsche Euch alles Liebe.

    LG
    Nicole

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  2. Ujuj, da hst Du ja ganz viel mitgemacht. Ganz viel gute Besserung für Deinen Sohn, dass er bald wieder 100%ig fit ist! Liebe Grüsse, Nadine

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